„YES 2026“: Kreis Heinsberg beteiligt sich erneut an euregionaler Jugendgesundheitsbefragung

Wie gesund leben Jugendliche heute? Welche Herausforderungen prägen ihren Alltag? Antworten auf diese Fragen soll die Jugendgesundheitsbefragung „Youth Euregional Scan (YES) 2026“ liefern, an der sich der Kreis Heinsberg erneut beteiligt. Von Mitte September bis November 2026 werden Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Klassen an weiterführenden Schulen in mehreren Regionen Deutschlands, der Niederlande und Belgiens zu ihrer gesundheitlichen Situation und ihren Lebensbedingungen befragt. Die Erhebung erfolgt pseudonymisiert über eine geschützte Online-Plattform und ist freiwillig. Bereits in den Jahren 2001, 2006 und 2013 beteiligte sich der Kreis an dieser Jugendgesundheitsbefragung. Die Ergebnisse lieferten wichtige Erkenntnisse über die Lebenswelt junger Menschen und dienten als Grundlage für Präventions- und Gesundheitsangebote im Kreis Heinsberg.

Hintergrund der aktuellen Befragung ist die zunehmende Bedeutung der Jugendgesundheit. Gesellschaftliche Veränderungen, Krisen, ein beschleunigter Alltag sowie die wachsende Rolle sozialer Medien beeinflussen die Lebensrealität vieler Jugendlicher. Themen wie Einsamkeit, psychische Belastungen und gesundheitliche Risiken rücken daher immer stärker in den Fokus.
Ziel der Jugendbefragung YES 2026 ist es, belastbare Daten zum Gesundheits- und Risikoverhalten von Jugendlichen auf kommunaler Ebene zu gewinnen. Die Ergebnisse sollen helfen, Bedarfslagen frühzeitig zu erkennen und regionale sowie überregionale Präventionsmaßnahmen gezielter zu planen. Je mehr Jugendliche teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die gewonnenen Erkenntnisse.

Im Rahmen der Befragung werden unter anderem Fragen zu Lebensbedingungen, Familiensituation, körperlicher und psychischer Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Mediennutzung, Freizeitverhalten sowie zu Schule, Freundschaften und Risikoverhalten gestellt. Die Auswertung der Daten soll in regionale Jugendgesundheitsberichte sowie in den Euregionalen Gesundheitsatlas einfließen. Damit schaffen die beteiligten Gesundheitsämter eine wichtige Grundlage für künftige Gesundheitsförderungs- und Präventionsangebote für junge Menschen.

Zu den Projektpartnern gehören neben dem Kreis Heinsberg, für Deutschland der Kreis Euskirchen, der Kreis Höxter, der Oberbergische Kreis, der Rhein-Kreis Neuss, der Kreis Viersen, der Kreis Wesel und die Stadt Krefeld. Aus den Niederlanden ist der GGD Zuid Limburg dabei und für Belgien beteiligt sich Ostbelgien. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Gesundheit von Jugendlichen in der Euregio besser zu verstehen und nachhaltig zu fördern.

Der Kreis Heinsberg beteiligt sich an der Jugendgesundheitsbefragung „Youth Euregional Scan (YES) 2026“.
Der Kreis Heinsberg beteiligt sich an der Jugendgesundheitsbefragung „Youth Euregional Scan (YES) 2026“.